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Vortrag von Luai Ahmed: „Ich hätte ein Houthi sein können“

I could’ve been a Houthi - Ich hätte ein Houthi sein können Vortrag von Luai Ahmed (auf Englisch) Sonntag, 26. April 2026 19 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf Anmeldung unter: www.jgdus.de/anmeldung In einem eindrucksvollen Vortrag wird Luai Ahmed berichten, wie er als Antisemit im Yemen aufgewachsen ist und wie sein Weg der Deradikalisierung ihn nach Schweden führte. Luai schildert, wie er im Yemen, in Schulen, Moscheen und im gesellschaftlichen Alltag systematischer Gehirnwäsche ausgesetzt war. Ihm wurde detailliert beigebracht, die israelische Flagge zu verbrennen und in Moscheen Israelis den Tod zu wünschen. Heute ist Luai Ahmed ein erfolgreicher Journalist und Influencer. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begann er, englischsprachige Videos zu produzieren, in denen er den zunehmenden Hass gegen Juden im Westen und im Nahen Osten thematisierte. Dabei positioniert er sich klar gegen die Hamas und gegen islamistischen Terrorismus. Luai wird über seine persönlichen Erfahrungen und den Weg sprechen, sich aus ideologischen Denkmustern zu lösen. Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Düsseldorf, mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und mit dem Büro des Antisemitismusbeauftragten der Stadt Düsseldorf, Wolfgang Rolshoven.

Jom HaZikaron und Jom HaAtzmaut: Gedenk- und Unabhängigkeitszeremonie

Jom HaZikaron & Jom HaAtzmaut Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt Sie herzlich zur diesjährigen Gedenk- und Unabhängigkeitszeremonie ein. Thema der Zeremonie: „Diese Melodie kann man nicht stoppen.“ Dienstag, 21. April 2026 um 18 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf Anmeldung unter: www.jgdus.de/anmeldung Programm der Zeremonie:  Gespräch mit Rami Davidian, der am 7. Oktober 2023 viele Menschen gerettet hat  Auftritte der Schulchöre Ein Projekt von Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums Anschließend: Feierlichkeiten zum 78. Unabhängigkeitstag des Staates Israel  

Konzert zum 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto

Viktor Ullmann - Lieder Konzert zum 83. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto Sonntag, 19. April 2026 um 17 Uhr in der Synagoge (Paul-Spiegel-Platz 1, Eingang: Zietenstraße 50, 40476 Düsseldorf) Anmeldung unter: www.jgdus.de/anmeldung Das Polnische Institut Düsseldorf, die Polnische Königliche Oper und die Jüdische Gemeinde Düsseldorf würdigen den 83. Jahrestag des Ausbruchs des Aufstands im Warschauer Ghetto mit einem Konzert, bei dem Werke des österreichischen Komponisten jüdischer Herkunft Viktor Ullmann (1898-1944) zu hören sein werden. Viktor Ullmann, geboren in Cieszyn, zog im Alter von 11 Jahren mit seiner Mutter ins kulturell pulsierende Wien. Dort besuchte er Seminare beim berühmten Arnold Schönberg, dessen Empfehlung ihm half, seine musikalische Karriere am Neuen Deutschen Theater in Prag zu beginnen. Er arbeitete als Korrepetitor, Chorleiter und Dirigent und entwickelte gleichzeitig seine kompositorischen Fähigkeiten weiter, wodurch er sich die Anerkennung von Kritikern und Publikum erwarb. 1942 teilte er das Schicksal von Hunderttausenden Juden und wurde in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Trotz seiner tragischen Lage hörte er nicht auf, kreativ zu arbeiten. Zusammen mit anderen Deportierten entwickelte er das kulturelle Leben im Ghetto so weiter, dass Theresienstadt zu einem Symbol für den heldenhaften Kampf um die Würde des Menschen wurde, in dem die Kunst die Waffe...